Laserzeit ist Spielzeit

Laser liebt es zu spielen. Am liebsten den ganzen Tag. Das kann oft zur Zerreißprobe werden, denn er fordert seine Spielzeit ein.

In der Hundeerziehung heißt es, dass Herrchen oder Frauchen bestimmen, wann Spielzeit ist. Nicht so bei Laser.

Ob Ziehspiele mit seinem Kordelhund, Ballwerfen, auf einen Quietscheigel rumbeissen, Abreagieren im Garten oder Fangen spielen. Laser bekommt nie genug. Wird er ignoriert...

 

... geht er von dannen und  fängt an in seinem Korb bekloppt zu spielen, wirft sich hinein, wühlt und kläfft wie ein Hundebaby.

Aber meist ist es wie folgt: Man sitzt am Schreibtisch und er kratzt so lange am Bein desjenigen, bis man endlich sein Spielzeug nimmt und wirft. Und glaubt ja nicht, dass er es abgeben würde. Du musst schon schnell genug sein oder es ihm irgendwie abschnappen. Es kommt nicht selten vor, dass der Hund mich durch das Haus jagt oder ich ihn fange. Oder ich verstecke mich und er sucht nach mir.

 

Vor kurzem hat er meinen Gymnastikball entdeckt. Keine gute Idee. Er will unbedingt hinein beißen, aber schafft es nicht, sodass seine ganze Energie flöten geht. Deshalb bekommt er den Ball nur ganz selten und dann nur kurz. Einen kleinen handlichen Gymnastikball hat er schon kaputt gebissen.

 

Wenn es Kopftrainig sein soll, machen wir Suchspiele. Ich verstecke Leckerchen und sporne ihn mit meinen Rufen an, sie zu finden. Erst sucht er sie mit seinen Augen, denn er ist ja faul. Dann kommt Phase zwei: das Schnüffeln. Und bisher hat er immer alle Leckereien gefunden.

 

Aber nach all unseren Spielen ist er erstmal müde, oder auch wenn er ignoriert wurde, dann legt er sich hin mit seinem Kuschelesel.

 

Lasers Tipps:

  • Nehmt euch immer genug Zeit, um mit eurem Hund zu spielen. Dabei ist es völlig egal, ob er diese Zeit irgendwann selbst bestimmt hat oder ihr.
  • 2 x 10 Minuten am Tag haben auch noch niemanden geschadet und ihr bekommt so viel zurück. Spätestens abends, wenn ihr mit eurem treuen Vierbeiner auf der Couch rumlümmelt und er sich an euch kuschelt.

  • Spielen ist für euren Hund nicht nur Belohnung, sondern auch Training. Er beleibt ausgelastet, rostet nicht ein und sein Gehirn wird auf Touren gebracht.
  • Wenn ihr keinen weiteren Hund besitzt, seit ihr seine Bezugsperson. Deshalb ist es äußerst wichtig, seine soziale Ader zu fördern und ihn bei Spaziergängen mit anderen Artgenossen spielen zu lassen. Denn das Spiel zwischen Hund und Hund, ist dann doch sehr anders, wie wenn Hund und Mensch spielen.
  • Pauschal gesagt möchte ein junger Hund grundsätzlicher mehr spielen, als ein älterer Hund. Aber dies ist Charakterbedingt. Achtet auf seine Stärken und fördert diese.

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