Sarahs Sammelsorium

Ihr Lieben!

 

Schön, dass ihr bei meiner aller ersten Blogparade zum Thema "Sammelwut" vorbeischaut. Euch erwarten Blogger und ihre interessanten Texte. Wir jeder mit dem Wort umgeht seht selbst!

 

Meine Sammelwut spiegelt sich zweierlei wieder. Zum einen sind es Taschen, an denen ich hin und wieder einfach nicht dran vorbeigehen kann.

Dabei ist es egal, ob günstig oder hochpreisiger. Nimmt mich eine Tasche in ihren Bann, kann ich nicht mehr aufhören, an sie zu denken, bis ich sie erworben habe.

Da man Taschen aber nicht so toll stapeln oder aufbewahren bzw. es doch sichtlich ins Geld geht, ist der Konsum etwas eingeschränkt. Der Vorteil ist, dass man Taschen mehrfach nutzen kann und sie als Gebrauchsgegenstand bei sich trägt.

 

Anders ist es mit meiner großen Leidenschaft für Bücher. Sehe ich sie, geht gar nichts mehr. Es ist ein regelrechter Zwang Angebote mitzunehmen. Da ich aber mehr Bücher anhäufe, als ich sie zu lesen schaffe, habe ich mir vor über ein Jahr ein Kaufverbot auferlegt, das besagte, dass ich mir keine neuen Bücher kaufen darf und nur welche besorge, wenn sie vom Büchermarkt, also gebraucht, kommen. Das hat wirklich gut funktioniert. Bis vor wenigen Monaten. Auf einmal packte mich die Wut, die Sucht, das Verlangen Bücher einfach nur zu besitzen. Vielleicht hat mich Karl Lagerfeld hier maßgeblich beeinflusst, der in einem Zitat seines Buches meinte, dass Bücher Drogen seien, von denen man nie genug bekommen könnte und er die Besessenheit verstehen könne, dass Menschen Bücher unbegrenzt ansammeln und sich ihrem Anblick erfreuen.

Und genau so ist es. Schon als Kind hatte ich den Traum, ja sogar die Vision, eines Tages eine eigene Heimbücherei zu besitzen. Bisher ist es ein größeres Regal, welches mitten im Raume steht, damit es von beiden Seiten beladen werden kann. Und noch immer sehe ich Lücken, in denen man Bücher quetschen könnte. Ich liebe ihren Anblick, ihren Geruch und das schöne Gefühl durch die Buchreihen zu flanieren und mir aus meiner eigenen Bibliothek ein Buch ausleihen zu können, welches ich noch nicht gelesen habe. Ja, es ist wunderbar und deswegen werde ich immer, immer, immer mehr Bücher ansammeln.

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