Wenn Hunde träumen

Nein es gibt nichts Süßeres, wie wenn Laser schläft und dann anfängt zu träumen.

Erst döst er leicht ein, kuschelt sich auf seinem Platz zurecht, liegt vielleicht mit offenen Augen da. Nach und nach hört man nur noch das regelmäßige Atmen und den ein oder anderen Schnarcher.

Irgendwann schmatzt er.

Etwas Zeit vergeht und seine Ohren fangen unkontrolliert an zu zucken. Seine Barthaare vibrieren und auch seine Vorder- und Hinterläufe...

... sind fleißg dabei sich zu bewegen. Allerdings nicht so, wie der ein oder andere Hund es tun würde und es aussieht, als Laufe er gleich davon. Nein bei Laser sind es minimale Bewegungen, die die ersten Anzeichen darauf geben, dass er träumt. Nach einer Weile kommen die niedlichsten Laute aus ihm hervor, die ich je gehört habe. Ich finde immer, es hört sich nach einem kleinen Baby oder Welpen an. Er bellt ganz leise und recht hoch, ohne sein Maul dabei zu öffnen. Die Bäckchen sind aufgeblasen. Diese wirklich entzückenden Laute sind jedoch nur von kurzer Dauer. Manchmal entfährt ihm auch ein kleiner Knurrer. Und manchmal darf ich ihn auch ganz behutsam streicheln, während er schläft und träumt.

 

Ich frage mich immer wieder, was er träumt. Vielleicht von seiner Hundemama? Vermisst er sie? Träumt er davon mit seinen Geschwistern zu spielen oder auf dem Feld mit seinen Kumpels zu balgen. Träumt er von uns, wie er mit uns spielt, wie wir die Frisbee werfen oder denkt er ans Essen? Vielleicht träumt er aber auch davon von einem anderen Hund, Tier oder Mensch angegriffen zu werden und muss sich verteidigen?

Zu gern, wüsste ich manchmal, an was er gerade denkt.

 

Jedenfalls ist es wissenschaftlich bewiesen, dass auch Tiere insbesondere Hunde die Fähigkeiten haben zu träumen, nicht selten verarbeiten sie damit, wie wir Menschen auch, das Erlebte. Wie weit es jedoch reicht, kann man nicht sagen, da das Kurzzeitgedächtnis bei Hunden eher ausgeprägt ist, wie das Langzeitgedächtnis.

Was aber nicht bedeutet, dass sie sich gewisse Situation nicht lange einprägenkönnen. So kann es sein, dass er einen geliebten Menschen über Jahre nicht sieht und ihn dann doch erkennt und sich über ihn freut. Genauso wird ein mancher Hund es sich merken, wenn ihm Schlechtes widerfahren ist.

Laut Hundetraumforschern träumen kleine Hunde, wie mein Laser, bedeutend öfter wie große Hunde, dafür allerdings kürzer. So ist auch davon auszugehen, dass ein Junghund im Alter bis zu zwei Jahren höchstwahrscheinlich von seiner Welpenzeit träumt, erkennbar am Schmatzen im Schlaf. Hier würde der Welpe in der Realität gerade an den Zitzen seiner Mutter saugen.

Dennoch sind alle Forschungsgegenstände reine Interpretationen, dies sollte gesagt sein. Nur durch mehrjährige Beobachtungen und Vergleiche lassen sich auf gewisse Traumeigenschaften der Hunde schließen.

Kleine Hundetraumdeutung

  • Bissige Hunde im Traum eines Mannes deuten auf Eifersucht.
  • Ein zutraulicher Hund warnt oft vor Hinterlist und Betrug.
  • Ein bellender Hund kann auf üble Nachrede und Verleumdung hinweisen.
  • Ein heulender oder bissiger Hund gilt als allgemeine Warnung vor schwerwiegenden Gefahren.
  • Ein jagender Hund soll eine oberflächliche, leichtfertige Lebenseinstellung mit Neigung zu Abenteuern anzeigen.
  • Mit dem Hund spielen bedeutet, dass Sie Gegner überwinden werden.
  • Ein Hund an die Kette legen kann ein finanzielles Risiko oder andere Schäden durch Leichtfertigkeit ankündigen.
  • Ein schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet.
  • Mehrere Hunde, die sich streiten, soll familiären Zwist anzeigen.

Quelle

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