...Auswanderin in spe

Name: Julia

 

Julia ist freie Redakteurin, Übersetzerin und kurz davor IHREN Schritt des Lebens zu wagen: Auswandern.

Mit ihrem Blog Italien und ich setzt sie sich schon eine gewisse Zeit mit dem Italienthema auseinander.

Nach einer weiteren Italienreise wuchs aus der anfänglichen Gedankenmücke ein richtiger Gedankenelephant heran. Nach einigem Überlegen,

Absprachen mit Job und Umfeld steht nun ihr Entschluss fest: im Oktober geht es los.

Wie sie sich dabei fühlt? Ihr erfahrt es im Interview:

 

Sarah von Fashion-Library: Hallo Julia, schön, dass du da bist.

Julia, die baldige Auswanderin: Hallo zurück.

 

Sarah: Du möchtest also im Oktober in die wärmeren Gefilde ziehen? Wie würdest du deine aktuelle Situation in einem Wort beschreiben?

Julia: OHGOTTFRAGNICHT!

 

Sarah: Wie lange befindest du dich schon in dieser Situation bzw. trägst den Gedanken mit dir herum auszuwandern?

Julia: Hm, ein paar Monate in jedem Fall...

 

Sarah: Okay sehr vage. Hast du denn einen gewissen Moment oder einen Punkt gehabt, an dem du wusstest, dass du einen Tapetenwechsel brauchst?

Julia: Es war einfach die Entscheidung meinen Job zu schmeißen und mein Glück als freiberufliche Redakteurin / Texterin und Übersetzerin (Stichwort Online-Entrepreneuring) im Ausland zu suchen. Und als man mich fragte, wie es mir damit gehe, wurde der Wunsch eigentlich noch stärker.

 

Sarah: Julia, es ist ja schon ein ganz schöner Schritt, vor allem als Frau in ein so temperamentvolles Land zu ziehen, ohne zu wissen, was auf einen zukommt. Wie gehst du aktuell mit der Situation um, dass es bis Oktober nicht mehr lange ist?

Julia: Einfach ist es nicht. Ich pendel von absoluter Überforderung zur Panik, von Panik zu Zweifeln, von Zweifeln zur Verzweiflung, von Verzweiflung zum kurz-vor-Hinschmeißen, tipp' dann kurz meinen ungebrochenen Kampfeswillen an und knall dann wieder voll in die Überforderung. Dann versuche ich es mit meinen Mantras: Einatmen-Ausatmen, Guus-Fraba, Wuuusaaa und wird-schon-irgendwie. (lacht)

 

Sarah: Verstehe. Also ich könnte das ja nicht, bin aber auch nicht so mutig und gerne in meiner Heimat. Was versprichst du dir denn davon für dich selbst?

Julia: Ganz klar die Auseinandersetzung mit mir selbst, mit dem, was ich will, was ich bisher erreicht habe, was ich schaffen kann, welche Ängste ich hab und wie ich sie überwinden kann.

 

Sarah: Gibt es noch etwas zu sagen?

Julia: Das wichtigste ist, an sich selbst zu glauben. Zweifel dürfen sein, aber sie dürfen nicht die Oberhand gewinnen. Nur, wer weiß, was er will, wer er ist und was er kann, kann sein Ziel erreichen. Egal, wie klein oder groß es ist.

 

Sarah: Da hast du recht. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg für deine Unternehmung und, dass du eine tolle Erfahrung machst. Den nächsten Artikel dann bitte direkt aus Italien.

Julia: Danke sehr und danke, dass ich darüber sprechen durfte.

 

Julias Message an alle die gerne auswandern wollen:  Auch in einem Wasserglas kann ein Orkan entstehen. Deshalb, aus der Flasche trinken und immer aus dem Vollen schöpfen.

Ihr habt auch was zu berichten, wollt euren eigenen Erfahrungsbericht zu verschiedenen Themen bereitstellen?

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